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Procurement Notice Details

Construction materials and associated items [dry mortar for underground work]
Peine, Germany

Purchaser: Deutsche Gesellschaft zum Bau und Betrieb von Endlagern für Abfallstoffe mbH (DBE)

04/08/2015 S148 Member states - Supply contract - Contract notice - Negotiated procedure
I.II.IV.
Germany-Peine: Construction materials and associated items

2015/S 148-272991

Contract notice

Supplies

Directive 2004/18/EC
Section I: Contracting authority

I.1)
Name, addresses and contact point(s)
Deutsche Gesellschaft zum Bau und Betrieb von Endlagern für Abfallstoffe mbH (DBE)
Eschenstraße 55
For the attention of: H. Henß
31224 Peine
GERMANY
Telephone: +49 5171431460
E-mail: vergabe@dbe.de
Fax: +49 5171431502
Internet address(es):
General address of the contracting authority: www.dbe.de
Further information can be obtained from: The above mentioned contact point(s)
Specifications and additional documents (including documents for competitive dialogue and a dynamic purchasing system) can be obtained from: The above mentioned contact point(s)
Tenders or requests to participate must be sent to: The above mentioned contact point(s)
Section II: Object of the contract

II.1)
Description
II.1.6)
Common procurement vocabulary (CPV)
44100000
Description
Construction materials and associated items.
Section IV: Procedure

IV.3)
Administrative information
IV.3.3)
Conditions for obtaining specifications and additional documents or descriptive document
Time limit for receipt of requests for documents or for accessing documents: 3.9.2015
IV.3.4)
Time limit for receipt of tenders or requests to participate
8.9.2015 - 12:00
IV.3.6)
Language(s) in which tenders or requests to participate may be drawn up
German.


----------------------------------------------------
Original Text (in German)
----------------------------------------------------


I.II.III.IV.VI.
Deutschland-Peine: Baustoffe und Zubehör

2015/S 148-272991

Auftragsbekanntmachung

Lieferauftrag

Richtlinie 2004/18/EG
Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber

I.1)
Name, Adressen und Kontaktstelle(n)
Deutsche Gesellschaft zum Bau und Betrieb von Endlagern für Abfallstoffe mbH (DBE)
Eschenstraße 55
Zu Händen von: H. Henß
31224 Peine
DEUTSCHLAND
Telefon: +49 5171431460
E-Mail: vergabe@dbe.de
Fax: +49 5171431502
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse des öffentlichen Auftraggebers: www.dbe.de
Weitere Auskünfte erteilen: die oben genannten Kontaktstellen
Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für den wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches Beschaffungssystem) verschicken: die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind zu richten an: die oben genannten Kontaktstellen
I.2)
Art des öffentlichen Auftraggebers
Sonstige: Öffentlicher Auftraggeber gem. § 98 Nr. 2 GWB
I.3)
Haupttätigkeit(en)
Sonstige: Dritter gem. § 9a Abs. 3 S. 2 Atomgesetz
I.4)
Auftragsvergabe im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber
Der öffentliche Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber: nein
Abschnitt II: Auftragsgegenstand

II.1)
Beschreibung
II.1.1)
Bezeichnung des Auftrags durch den öffentlichen Auftraggeber:
Lieferung von Trockenbaustoff zur Herstellung von Spritzbeton für den Einsatz unter Tage.
II.1.2)
Art des Auftrags und Ort der Ausführung, Lieferung bzw. Dienstleistung
Lieferauftrag
Kauf
Hauptort der Ausführung, Lieferung oder Dienstleistungserbringung: Schachtanlage Konrad, Salzgitter.
NUTS-Code DE912
II.1.3)
Angaben zum öffentlichen Auftrag, zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem (DBS)
Die Bekanntmachung betrifft einen öffentlichen Auftrag
II.1.4)
Angaben zur Rahmenvereinbarung
II.1.5)
Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens
Lieferung von Trockenbaustoff für den untertägigen Einsatz in einem ehemaligen Eisenerzbergwerk zur Herstellung von Spritzbeton über einen Zeitraum von ca. 5,5 Jahren. Die qualitativen Mindestanforderungen nach DIN 18551 – 2014-08 zur Herstellung von Spritzbeton in der Druckfestigkeitsklasse C35/45, Expositionsklasse XC3 und der Expositionsklasse XA3 unter Verwendung alkalifreier Beschleuniger der Körnung 0/8 sind zu gewährleisten.
Der Auftragnehmer hat die erforderliche Silo- und Förderanlage als funktionale Systemlösung in einem Bergwerksbetrieb für den entmischungsfreien Transport des Trockenbaustoffs über einen Förderweg > 1000 m mittels Rohrleitungen zu planen, zu errichten und zu betreiben. Die Anlage ist dabei funktionell so auszulegen, dass der Trockenbaustoff am untertägigen Übergabepunkt den Verbrauchern in Menge und Qualität anforderungsgerecht bereitgestellt werden kann.
II.1.6)
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
44100000
II.1.7)
Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA): ja
II.1.8)
Lose
II.1.9)
Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2)
Menge oder Umfang des Auftrags
II.2.1)
Gesamtmenge bzw. -umfang:
Gesamtmenge ca. 67 500 t.
II.2.2)
Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.3)
Angaben zur Vertragsverlängerung
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.3)
Vertragslaufzeit bzw. Beginn und Ende der Auftragsausführung
Beginn 1.1.2016. Abschluss 30.6.2021
Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben

III.1)
Bedingungen für den Auftrag
III.1.1)
Geforderte Kautionen und Sicherheiten:
Vertragserfüllungsbürgschaft.
III.1.2)
Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen und/oder Verweis auf die maßgeblichen Vorschriften:
Es werden keine Vorauszahlungen geleistet.
III.1.3)
Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben wird:
Mitglieder der Bietergemeinschaft haften gesamtschuldnerisch. Es ist ein bevollmächtigter Vertreter zu benennen.
III.1.4)
Sonstige besondere Bedingungen
Für die Ausführung des Auftrags gelten besondere Bedingungen: ja
Darlegung der besonderen Bedingungen: Der Zutritt zur Baustelle wird nur Personen gestattet, deren Zuverlässigkeit nach der Atomrechtlichen Zuverlässigkeitsüberprüfungsverordnung (§ 12 b Atomgesetz i. V. m. § 2 Ziffer 3 Atomrechtlichen Zuverlässigkeitsüberprüfungsverordnung) geprüft ist. Die übertägigen und untertägigen Baustellenbereiche unterstehen dem Bergrecht. Es sind dementsprechend für die Arbeiten im Geltungsbereich des Bundesberggesetzes Fachkräfte bergrechtlich zu bestellen.
III.2)
Teilnahmebedingungen
III.2.1)
Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers sowie Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Die Einreichung der Bewerbung hat zwingend unter Verwendung des vorgegebenen Bewerbungsformulares zu erfolgen. Das Bewerbungsformular ist beim Auftraggeber per E-Mail (vergabe@dbe.de) unter Bezugnahme auf die Bekanntmachung anzufordern. Das Formular nennt im Detail die Eigenerklärungen, Angaben und Nachweise, die zur Bewertung des Teilnahmeantrages gefordert werden.
Diese sind:
— Handelsregisterauszug,
— Nachweis/Eigenerklärung über die Zahlung von Steuern und Abgaben,
— Nachweis/Eigenerklärung über die Anmeldung bei der Berufsgenossenschaft,
— Nachweis/Eigenerklärung über die Zahlung von Sozialversicherungsbeiträgen,
— Eigenerklärung betreffend Insolvenz/Liquidation,
— Darstellung der Unternehmensstruktur,
— Eigenerklärung, dass die in § 6 Abs. 4 und § 6 Abs. 6 EG VOL/A genannten Ausschlussgründe nicht vorliegen.
Jedes Mitglied von Bietergemeinschaften hat ein eigenes Bewerbungsformular auszufüllen. Ebenso ist von Nachunternehmern, auf deren Fachkunde und Leistungsfähigkeit sich der Bewerber beruft, ein eigenes Bewerbungsformular abzugeben. Sämtliche Nachweise/Bescheinigungen, in denen keine Gültigkeitsdauer angegeben ist, dürfen zum Ablauf der Teilnahmeantragsfrist nicht älter als 6 Monate sein.
Ausländische Bewerber haben gleichwertige Bescheinigungen der für sie zuständigen Behörden/Institutionen ihres Heimatlandes mit beglaubigter Übersetzung in deutscher Sprache vorzulegen.
III.2.2)
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: — Betriebshaftpflichtversicherung, Versicherungsbescheinigung, bzw. Deckungsbestätigung für den Auftragsfall,
— Angaben über den Umsatz der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre den dieser in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren mit der Lieferung von Trockenbaustoff zum Herstellen von Spritzbeton für den Einsatz unter Tage oder vergleichbarer Produkte erzielt hat.
Details sind dem Bewerbungsformular zu entnehmen.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards: Versicherungsschutz für Personenschäden über mind. 5 000 000 EUR, Sachschäden mind. 5 000 000 EUR.
III.2.3)
Technische Leistungsfähigkeit
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen:
Der Bewerber muss wesentliche Aspekte eines Qualitätsmanagementsystems nach DIN EN ISO 9001 (oder vergleichbar) erfüllen, d. h. es müssen QM-Regelungen vorhanden sein betreffend Verantwortlichkeiten, Dokumentenlenkung, Lieferantenmanagement, Produktrealisierung, Prüfungen, Verbesserungsprozesse.
Der Bewerber hat sein Quallitätsicherungsstruktur zu beschreiben und ein Formblatt zur Selbstauskunft zum Qualitätsmanagement abzugeben.
Der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft hat Angaben und Nachweise über seine vergleichbaren Projekte der letzten 3 Jahre zu erbringen.
Projektbeschreibungen/Erläuterungen in Wort und Bild sind als Anlage auf jeweils maximal 4 DIN A4 Seiten vorzulegen; es sind Ausführungszeit mit Lieferdatum, Auftraggeber mit Ansprechpartner und den Lieferumfang in Tonnen anzugeben und – soweit vorhanden – Referenzschreiben beizufügen.
Der Bewerber muss Erfahrungen nachweisen, über die Lieferung von bergbehördlich zugelassenen Trockenbaustoff, zur Herstellung von Spritzbeton im Untertagebergbau.
Des Weiteren muss der Bewerber nachweisen, in der Lage zu sein, die Silo- und Förderanlage in einem Bergwerksbetrieb als funktionale Systemlösung für den entmischungsfreien Transport des Trockenbaustoffs zu planen, zu errichten und zu betreiben. Die Anlage mit einem Förderweg > 1000 m mittels Rohrleitungen ist dabei funktionell so auszulegen, dass der Trockenbaustoff am untertägigen Übergabepunkt den Verbrauchern in Menge und Qualität anforderungsgerecht bereitgestellt werden kann.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:
Der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft hat ein Qualitätssicherungssystem zur chargenweisen Erfassung der Baustoffqualität nachzuweisen.
III.2.4)
Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.3)
Besondere Bedingungen für Dienstleistungsaufträge
III.3.1)
Angaben zu einem besonderen Berufsstand
III.3.2)
Für die Erbringung der Dienstleistung verantwortliches Personal
Abschnitt IV: Verfahren

IV.1)
Verfahrensart
IV.1.1)
Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
Einige Bewerber sind bereits ausgewählt worden (ggf. nach einem bestimmten Verhandlungsverfahren) nein
IV.1.2)
Beschränkung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Mindestzahl 3: und Höchstzahl 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern: Erfüllung der Bedingungen gemäß der Abschnitte III.2.1) bis III.2.3).
IV.1.3)
Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
IV.2)
Zuschlagskriterien
IV.2.1)
Zuschlagskriterien
das wirtschaftlich günstigste Angebot in Bezug auf die Kriterien, die in den Ausschreibungsunterlagen, der Aufforderung zur Angebotsabgabe oder zur Verhandlung bzw. in der Beschreibung zum wettbewerblichen Dialog aufgeführt sind
IV.2.2)
Angaben zur elektronischen Auktion
Eine elektronische Auktion wird durchgeführt: nein
IV.3)
Verwaltungsangaben
IV.3.1)
Aktenzeichen beim öffentlichen Auftraggeber:
KVOLE3T-15-06-He
IV.3.2)
Frühere Bekanntmachung(en) desselben Auftrags
nein
IV.3.3)
Bedingungen für den Erhalt von Ausschreibungs- und ergänzenden Unterlagen bzw. der Beschreibung
Schlusstermin für die Anforderung von Unterlagen oder die Einsichtnahme: 3.9.2015
IV.3.4)
Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
8.9.2015 - 12:00
IV.3.5)
Tag der Absendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
22.9.2015
IV.3.6)
Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge verfasst werden können
Deutsch.
IV.3.7)
Bindefrist des Angebots
IV.3.8)
Bedingungen für die Öffnung der Angebote
Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.1)
Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
VI.2)
Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
VI.3)
Zusätzliche Angaben
VI.4)
Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)
Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
VI.4.2)
Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Zur Einlegung von Rechtbehelfen und der Präklusionswirkung ist der nachfolgend zitierte § 107 GWB zu beachten:
§ 107 Einleitung, Antrag:
(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein.
(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse am Auftrag hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Abs. 7 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht.
(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit:
1. der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrages nach § 101b Abs. 1 Nr. 2. § 101a Abs. 1, Satz 2 bleibt unberührt.
VI.4.3)
Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
VI.5)
Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
30.7.2015

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