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Procurement Notice Details

Architectural, construction, engineering and inspection services [expert services related to the planning, verification measures, risk and consequences analysis - decommissioning of asse ii mine]
Germany

Purchaser: Bundesamt für Strahlenschutz

18/09/2015 S181 Member states - Service contract - Contract notice - Restricted procedure
I.II.IV.
Germany-Salzgitter: Architectural, construction, engineering and inspection services

2015/S 181-328038

Contract notice

Services

Directive 2004/18/EC
Section I: Contracting authority

I.1)
Name, addresses and contact point(s)
Bundesamt für Strahlenschutz
Willy-Brandt-Str. 5
For the attention of: Herrn Liebau
38226 Salzgitter
GERMANY
Telephone: +49 30183331279
E-mail: angebote@bfs.de
Fax: +49 30183331265
Internet address(es):
General address of the contracting authority: www.bfs.de
Further information can be obtained from: The above mentioned contact point(s)
Specifications and additional documents (including documents for competitive dialogue and a dynamic purchasing system) can be obtained from: The above mentioned contact point(s)
Tenders or requests to participate must be sent to: The above mentioned contact point(s)
Section II: Object of the contract

II.1)
Description
II.1.6)
Common procurement vocabulary (CPV)
71000000
Description
Architectural, construction, engineering and inspection services.
Section IV: Procedure

IV.3)
Administrative information
IV.3.3)
Conditions for obtaining specifications and additional documents or descriptive document
IV.3.4)
Time limit for receipt of tenders or requests to participate
15.10.2015 - 10:00
IV.3.6)
Language(s) in which tenders or requests to participate may be drawn up
German.


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Original Text (in German)
----------------------------------------------------

I.II.III.IV.VI.
Deutschland-Salzgitter: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen

2015/S 181-328038

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen

Richtlinie 2004/18/EG
Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber

I.1)
Name, Adressen und Kontaktstelle(n)
Bundesamt für Strahlenschutz
Willy-Brandt-Str. 5
Zu Händen von: Herrn Liebau
38226 Salzgitter
DEUTSCHLAND
Telefon: +49 30183331279
E-Mail: angebote@bfs.de
Fax: +49 30183331265
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse des öffentlichen Auftraggebers: www.bfs.de
Weitere Auskünfte erteilen: die oben genannten Kontaktstellen
Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für den wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches Beschaffungssystem) verschicken: die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind zu richten an: die oben genannten Kontaktstellen
I.2)
Art des öffentlichen Auftraggebers
Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde einschließlich regionaler oder lokaler Unterabteilungen
I.3)
Haupttätigkeit(en)
Umwelt
I.4)
Auftragsvergabe im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber
Der öffentliche Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber: nein
Abschnitt II: Auftragsgegenstand

II.1)
Beschreibung
II.1.1)
Bezeichnung des Auftrags durch den öffentlichen Auftraggeber:
Fachgutachterliche Begleitung der Planung und Nachweisführung für Maßnahmen zur Stilllegung der Schachtanlage ASSE II und Bewertung von Konsequenzenanalysen.
II.1.2)
Art des Auftrags und Ort der Ausführung, Lieferung bzw. Dienstleistung
Dienstleistungen
Dienstleistungskategorie Nr 12: Architektur, technische Beratung und Planung, integrierte technische Leistungen, Stadt- und Landschaftsplanung, zugehörige wissenschaftliche und technische Beratung, technische Versuche und Analysen
NUTS-Code DE912
II.1.3)
Angaben zum öffentlichen Auftrag, zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem (DBS)
Die Bekanntmachung betrifft einen öffentlichen Auftrag
II.1.4)
Angaben zur Rahmenvereinbarung
II.1.5)
Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens
Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) ist Betreiber der Schachtanlage Asse II und Genehmigungsinhaber im berg- und atomrechtlichen Sinn.
Salzhaltiges Grundwasser tritt seit mindestens 1988 in die Schachtanlage ein. Da die zukünftige Entwicklung der Lösungszutritte jedoch nicht prognostizierbar ist, wurde ein Vorsorge- und Notfallkonzept entwickelt, wobei das Vorsorgekonzept erforderlich ist, um die gesetzlich vorgegebene Rückholung der Abfälle aus der Schachtanlage zu ermöglichen. Das Notfallkonzept dient in Kombination mit den vorlaufenden Vorsorgemaßnahmen der Minimierung von radiologischen Konsequenzen, falls die Rückholung infolge eines extremen Anstiegs der Lösungszutritte nicht vollständig durchführbar sein sollte.
Zur Bewertung der Effektivität von geplanten Maßnahmen der Notfallvorsorge und der möglichen Auswirkungen von ausgewählten Systemzuständen, die einen unterschiedlichen Realisierungsgrad der Rückholung sowie der Notfallvorsorge- und Notfallmaßnahmen repräsentieren, werden von einem damit beauftragten Unternehmen Konsequenzenanalysen durchgeführt. Diese Untersuchungen erlauben eine Bewertung der Auswirkungen möglicher radiologischer Expositionen und der Freisetzung chemotoxischer Stoffe in der Biosphäre.
Der Auftragnehmer (AN) soll die Planung und Nachweisführung der vorgeschlagenen Maßnahmen zur Minimierung möglicher Konsequenzen und die von dem beauftragten Unternehmen durchzuführenden Konsequenzenanalysen fachgutachterlich begleiten und die Auswirkungen von möglichen Änderungen in den Planungsrandbedingungen bewerten.
II.1.6)
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
71000000
II.1.7)
Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA): ja
II.1.8)
Lose
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.1.9)
Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2)
Menge oder Umfang des Auftrags
II.2.1)
Gesamtmenge bzw. -umfang:
Geschätzter Wert ohne MwSt: 792 000 EUR
II.2.2)
Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.3)
Angaben zur Vertragsverlängerung
Dieser Auftrag kann verlängert werden: ja
II.3)
Vertragslaufzeit bzw. Beginn und Ende der Auftragsausführung
Laufzeit in Monaten: 36 (ab Auftragsvergabe)
Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben

III.1)
Bedingungen für den Auftrag
III.1.1)
Geforderte Kautionen und Sicherheiten:
III.1.2)
Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen und/oder Verweis auf die maßgeblichen Vorschriften:
III.1.3)
Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben wird:
III.1.4)
Sonstige besondere Bedingungen
III.2)
Teilnahmebedingungen
III.2.1)
Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers sowie Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: — Nachweis über den Abschluss einer Betriebshaftpflichtversicherung für Sach- und Vermögensschäden;
— Selbstauskunft des Bieters gem. Vordruck des AG (u. a. über die Erfüllung der Pflichten zur Abführung der Sozialversicherungsbeiträge, Steuern und Abgaben sowie darüber, dass keine Ermittlungen wegen illegaler Beschäftigung vorliegen);
— Selbstauskunft zum QM-System gem. Vordruck des AG.;
— Angaben zu technischen und organisatorischen Maßnahmen nach § 9 BDSG gem. Vordruck des Auftraggebers;
— Erklärung nach § 5 BDSG gem. Vordruck des Auftraggebers.
Die vorgenannten Nachweise sind erst im Rahmen der Angebotsabgabe vorzulegen. Die erforderlichen Vordrucke für die Eigenerklärung werden zusammen mit den Vergabeunterlagen übersandt.
Weitere Angaben:
— Während der Bearbeitungsdauer dieser Beauftragung ist ein Auftragsverhältnis zu gleichgelagerten Fragestellungen (fachbegleitend, prüfend oder planerisch) zwischen dem AN und der Asse GmbH oder den berg- und atomrechtlichen Genehmigungsbehörden (LBEG, NMU) im Projekt Asse ausgeschlossen;
— Alle Erklärungen und Nachweise sind in deutscher Sprache zu erbringen;
— Aufgrund der Notwendigkeit der Begleitung laufender Gefahrenabwehrmaßnahmen ist die vollständige Einsatzbereitschaft mit uneingeschränkter Leistungsfähigkeit ab Beginn der Auftragserfüllung zu gewährleisten. Details zu den Konditionen der Einarbeitung werden nach Beendigung des Teilnahmewettbewerbs in der Angebotsaufforderung bekannt gegeben.
III.2.2)
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: — kurze Darstellung des Leistungsportfolios des Bieters;
— Eine Teilnahme von Bietergemeinschaften und das Hinzuziehen von Unterauftragnehmer sind grundsätzlich gestattet. Dies ist bereits im Teilnahmeantrag anzugeben. Entsprechende Nachweise zur Eignung (Kenntnisse, Fähigkeiten, Qualifikationen – s. o.) der Unterauftragnehmer bzw. Teile der Bietergemeinschaft sind mit der Abgabe der Teil nahmeanträge zu erbringen;
— Gesamtzahl der fest angestellten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie die Gesamtzahl der freien Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter jeweils für die letzten 3 Geschäftsjahre (jeweils bezogen auf den Ausschreibungsgegenstand und umgerechnet in Vollzeitstellen).
III.2.3)
Technische Leistungsfähigkeit
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen:
Das für die Abarbeitung der Leistungsinhalte vorgesehene Personal ist namentlich unter Angabe der Qualifikationsstufe zu benennen. Die Qualifikation der benannten Mitarbeiter/-innen (i. S. von Berufsausbildung, Lebenslauf und ggf. Spezifikationen) ist nachzuweisen. Es ist umfassend darzulegen, dass die benannten Mitarbeiter/ innen über gute Deutschkenntnisse (fachlich qualifiziert in Wort und Schrift) mit der erforderlichen Fachkompetenz verfügen und die Arbeiten nach dem stets zu aktualisierenden Stand von Wissenschaft und Technik durchgeführt werden können. Die Benennung insbesondere des/der Projektleiters/in ist verbindlich. Ein personeller Wechsel insbesondere des/der Projektleiters/in ist während des Vergabeverfahrens und im Falle der Auftragserteilung nur mit Zustimmung des AG nach Prüfung der Qualifikation möglich.
Folgende Mindestanforderungen werden erwartet:
— gültiger Nachweis, dass nach einer erweiterten Zuverlässigkeitsüberprüfung gemäß § 12b AtG in Verbindung mit der AtZÜV keine Zweifel an der Zuverlässigkeit bestehen; alternativ ein gültiger Nachweis einer gleich- oder höherwertigen Überprüfung nach anderen Rechtsvorschriften innerhalb der letzten 5 Jahre.
Folgende Qualifikationen müssen jeweils durch mindestens ein Referenzprojekt der letzten 5 Jahre nachgewiesen werden:
Fachkunde/umfassende Kenntnisse:
— in den Themenbereichen Endlagerkonzepte, Szenarienentwicklung, Langzeitsicherheit von Endlagern für radioaktive Abfälle in tiefen geologischen Formationen und praktische Erfahrungen bei der Durchführung von Sicherheitsanalysen im Salz;
— im Bereich Transportmodellierung, geotechnische Modellierung, geochemische Modellierung (inkl. der hierfür notwendigen speziellen Software- und IT-Ausstattung), Modellierung von Grubenhydrauliken;
— Grundkenntnisse des Strahlenschutzes;
— in den Bereichen Geotechnik, Bergbau und Salzgeologie;
— des deutschen Regelwerks zur Stilllegung und zum Betrieb kerntechnischer Anlagen;
— Arbeit mit Datenbanksystemen.
Erfahrungen in:
— der Prüfung von theoretischen Nachweisführungen für technische Verschlussbauwerke;
— der Anwendung quantitativer Optimierungsmethoden;
— atom- und bergrechtlichen Verwaltungsverfahren.
Dabei muss die notwendige Sorgfalt bei der Leistungserbringung seitens des eingesetzten Personals gewährleistet sein.
III.2.4)
Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.3)
Besondere Bedingungen für Dienstleistungsaufträge
III.3.1)
Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten: nein
III.3.2)
Für die Erbringung der Dienstleistung verantwortliches Personal
Abschnitt IV: Verfahren

IV.1)
Verfahrensart
IV.1.1)
Verfahrensart
Nichtoffen
IV.1.2)
Beschränkung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
IV.1.3)
Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
IV.2)
Zuschlagskriterien
IV.2.1)
Zuschlagskriterien
das wirtschaftlich günstigste Angebot in Bezug auf die Kriterien, die in den Ausschreibungsunterlagen, der Aufforderung zur Angebotsabgabe oder zur Verhandlung bzw. in der Beschreibung zum wettbewerblichen Dialog aufgeführt sind
IV.2.2)
Angaben zur elektronischen Auktion
Eine elektronische Auktion wird durchgeführt: nein
IV.3)
Verwaltungsangaben
IV.3.1)
Aktenzeichen beim öffentlichen Auftraggeber:
Z4.4 / 8017-15 / 9A 24200000
IV.3.2)
Frühere Bekanntmachung(en) desselben Auftrags
nein
IV.3.3)
Bedingungen für den Erhalt von Ausschreibungs- und ergänzenden Unterlagen bzw. der Beschreibung
IV.3.4)
Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
15.10.2015 - 10:00
IV.3.5)
Tag der Absendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.3.6)
Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge verfasst werden können
Deutsch.
IV.3.7)
Bindefrist des Angebots
IV.3.8)
Bedingungen für die Öffnung der Angebote
Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.1)
Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)
Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der Europäischen Union finanziert wird: nein
VI.3)
Zusätzliche Angaben
Der Teilnahmeantrag ist in einem separat verschlossenen Umschlag mit der Aufschrift – bitte ungeöffnet an Z 4.4 / 8017-15 / ASSE II – bis zum 15.10.2015 um 10:00 Uhr vorzulegen. Zur Wahrung der Frist ist es angebracht, sofern Sie Ihren Teilnahmeantrag erst am 15.10.2015 abgeben, dieses direkt bei meiner Posteingangsstelle zu erledigen. Eine Abgabe ihres Angebotes bei der Objektwache im Eingangsbereich meines Dienstgebäudes ist nicht möglich. Vorstehende Regelungen haben auch Gültigkeit für Änderungen und Berichtigungen zu Ihrem Teilnahmeantrag, welche nachträglich – aber innerhalb der Frist – in einem verschlossenen Umschlag – gekennzeichnet wie oben angegeben – eingereicht werden.
VI.4)
Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)
Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Bundeskartellamt (Vergabestelle des Bundes)
Villemonmbler Str. 76
53123 Bonn
DEUTSCHLAND
VI.4.2)
Einlegung von Rechtsbehelfen
VI.4.3)
Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
VI.5)
Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
14.9.2015


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