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Procurement Notice Details

Surface surveying services [altimetry, ground/soil motion monitoring, etc - konrad repository]
Peine, Germany

Purchaser: Deutsche Gesellschaft zum Bau und Betrieb von Endlagern für Abfallstoffe mbH (DBE)

04/11/2015 S213 Member states - Service contract - Contract notice - Negotiated procedure
I.II.IV.
Germany-Peine: Surface surveying services

2015/S 213-389184

Contract notice

Services

Directive 2004/18/EC
Section I: Contracting authority

I.1)
Name, addresses and contact point(s)
Deutsche Gesellschaft zum Bau und Betrieb von Endlagern für Abfallstoffe mbH (DBE)
Eschenstraße 55
For the attention of: H. Grahe
31224 Peine
GERMANY
Telephone: +49 5171431273
E-mail: vergabe@dbe.de
Fax: +49 5171431502
Internet address(es):
General address of the contracting authority: www.dbe.de
Further information can be obtained from: The above mentioned contact point(s)
Specifications and additional documents (including documents for competitive dialogue and a dynamic purchasing system) can be obtained from: The above mentioned contact point(s)
Tenders or requests to participate must be sent to: The above mentioned contact point(s)
Section II: Object of the contract

II.1)
Description
II.1.6)
Common procurement vocabulary (CPV)
71353000
Description
Surface surveying services.
Section IV: Procedure

IV.3)
Administrative information
IV.3.3)
Conditions for obtaining specifications and additional documents or descriptive document
IV.3.4)
Time limit for receipt of tenders or requests to participate
30.11.2015 - 12:00
IV.3.6)
Language(s) in which tenders or requests to participate may be drawn up
German.


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Original Text (in German)
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I.II.III.IV.VI.
Deutschland-Peine: Oberirdische Vermessung

2015/S 213-389184

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen

Richtlinie 2004/18/EG
Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber

I.1)
Name, Adressen und Kontaktstelle(n)
Deutsche Gesellschaft zum Bau und Betrieb von Endlagern für Abfallstoffe mbH (DBE)
Eschenstraße 55
Zu Händen von: H. Grahe
31224 Peine
DEUTSCHLAND
Telefon: +49 5171431273
E-Mail: vergabe@dbe.de
Fax: +49 5171431502
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse des öffentlichen Auftraggebers: www.dbe.de
Weitere Auskünfte erteilen: die oben genannten Kontaktstellen
Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für den wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches Beschaffungssystem) verschicken: die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind zu richten an: die oben genannten Kontaktstellen
I.2)
Art des öffentlichen Auftraggebers
Sonstige: öffentlicher Auftraggeber gem. § 98 GWB
I.3)
Haupttätigkeit(en)
Sonstige: Dritter gem. § 9a Abs. 3 S. 2 Atomgesetz
I.4)
Auftragsvergabe im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber
Der öffentliche Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber: nein
Abschnitt II: Auftragsgegenstand

II.1)
Beschreibung
II.1.1)
Bezeichnung des Auftrags durch den öffentlichen Auftraggeber:
Höhenmessung Endlager Konrad 2016-2019.
II.1.2)
Art des Auftrags und Ort der Ausführung, Lieferung bzw. Dienstleistung
Dienstleistungen
Dienstleistungskategorie Nr 12: Architektur, technische Beratung und Planung, integrierte technische Leistungen, Stadt- und Landschaftsplanung, zugehörige wissenschaftliche und technische Beratung, technische Versuche und Analysen
Hauptort der Ausführung, Lieferung oder Dienstleistungserbringung: Peine/Salzgitter.
NUTS-Code DE912
II.1.3)
Angaben zum öffentlichen Auftrag, zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem (DBS)
Die Bekanntmachung betrifft den Abschluss einer Rahmenvereinbarung
II.1.4)
Angaben zur Rahmenvereinbarung
Rahmenvereinbarung mit einem einzigen Wirtschaftsteilnehmer
Laufzeit der Rahmenvereinbarung
Laufzeit in Jahren: 4
II.1.5)
Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens
Das Endlager Konrad wird an der Tagesoberfläche auf den vertikalen Anteil von Bodenbewegungen überwacht. Für die Beobachtung ist in einem Gebiet von ca. 34 km2 ein Höhenfestpunktfeld (HFP-Feld) vermarkt, das ein Senkungsgebiet überspannt.
Zurzeit sind in dem HFP-Feld ca. 390 Höhenfestpunkte (HFP) vermarkt. Ihre Zahl kann bei Vergrößerung des Messgebietes angepasst werden. Diese bilden ca.170 Linien in 66 Schleifen. Ca. 30 % HFP liegen im Industriegebiet, z. B. auf dem Betriebsgelände der Salzgitter AG, ca.45 % an Wegen, Straßen oder Bahntrassen, ca. 10 % auf Äckern, im Wald oder auf der Wiese sowie ca. 5 % an Wasserstraßen.
Um Senkungseinflüsse auf das Messergebnis zu minimieren, werden die Messungen im Zentrum des HFP-Feldes, dem Bereich der stärkeren Bodenbewegungen, in möglichst kurzer Zeit durchgeführt und von hier ausgehend zum Rand des HFP-Feldes geführt. Die gesamte Messung muss innerhalb von vier Wochen ausgeführt werden.
II.1.6)
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
71353000
II.1.7)
Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA): ja
II.1.8)
Lose
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.1.9)
Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2)
Menge oder Umfang des Auftrags
II.2.1)
Gesamtmenge bzw. -umfang:
(einschließlich aller Lose, Verlängerungen und Optionen, falls zutreffend).
II.2.2)
Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.3)
Angaben zur Vertragsverlängerung
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.3)
Vertragslaufzeit bzw. Beginn und Ende der Auftragsausführung
Laufzeit in Monaten: 48 (ab Auftragsvergabe)
Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben

III.1)
Bedingungen für den Auftrag
III.1.1)
Geforderte Kautionen und Sicherheiten:
Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckung von mind. 2 500 000 EUR für Personenschäden und 1 000 000 EUR für sonstige Schäden. Im Fall von Bietergemeinschaften ist der Nachweis von jedem Mitglied zu erbringen.
III.1.2)
Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen und/oder Verweis auf die maßgeblichen Vorschriften:
III.1.3)
Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben wird:
Benennung und Nachweis eines bevollmächtigten Vertreters, gesamtschuldnerische Haftung aller Mitglieder.
III.1.4)
Sonstige besondere Bedingungen
Für die Ausführung des Auftrags gelten besondere Bedingungen: ja
Darlegung der besonderen Bedingungen: Das für die Erbringung der o. g. Leistung auf den Schachtanlagen eingesetzte Personal des Auftragnehmers einschließlich des Personal eventueller Nachunternehmer unterliegt einer einfachen Zuverlässigkeitsüberprüfung nach § 2 Ziffer 3 der Atomrechtlichen Zuverlässigkeitsüberprüfung-Verodnung – AtZüV.
Diese ist rechtzeitig (mindestens 12 KW) vor Beginn der Arbeiten beim Auftraggeber zu beantragen.
III.2)
Teilnahmebedingungen
III.2.1)
Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers sowie Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Die Einreichung der Bewerbung hat zwingend unter Verwendung des vorgegebenen Bewerbungsformulares zu erfolgen. Das Bewerbungsformular ist beim Auftraggeber per E-Mail (vergabe@dbe.de) anzufordern. Das Formular nennt die Angaben und Nachweise, die von der Vergabestelle zur Bewertung des Teilnahmeantrages gefordert sind. Diese sind:
— Firmenprofil unter Angabe von Inhaber, Rechtsform und Gründungsdaten des Büros und ggf. bestehender Tochtergesellschaften und Niederlassungen,
— Erklärung nach § 4 Abs. 2 VOF über wirtschaftliche Verknüpfung/Zusammenarbeit mit anderen Unternehmen,
— Eigenerklärung, dass die in § 4 Abs. 6 VOF genannten Ausschlussgründe nicht vorliegen, sowie keiner der in § 4 Abs. 9 genannten Tatbestände gegeben ist.
Die Angaben und Nachweise zu seiner Fachkunde, Zuverlässigkeit und Leistungsfähigkeit hat der Bewerber entsprechend den nachfolgend unter Ziffer III.2.2) und III.2.3) genannten Kriterien zu erbringen.
Jedes Mitglied von Bietergemeinschaften hat ein eigenes Bewerbungsformular einschließlich aller Angaben und Nachweise einzureichen. Die Angaben sämtlicher Mitglieder der Bewerbergemeinschaft zu III.2.2) und III.2.3) werden für die Bewertung zu einer Gesamtnote addiert.
Sämtliche Nachweise/Bescheinigungen, in denen keine Gültigkeitsdauer angegeben ist, dürfen zum Ablauf der Teilnahmeantragsfrist nicht älter als 6 Monate sein. Ausländische Bewerber haben gleichwertige Bescheinigungen der für sie zuständigen Behörden/Institutionen ihres Heimatlandes mit beglaubigter Übersetzung in deutscher Sprache abzugeben.
Nicht vollständig abgegebene Teilnahmenträge werden ausgeschlossen.
III.2.2)
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Bestätigung einer Haftpflichtversicherung nicht älter als ein Jahr oder Deckungszusage für den Auftragsfall.
Gesamtumsatz des Bewerbers und dessen Umsatz mit vergleichbaren Leistungen in den letzten 3 Jahren.
Vorlage einer aktuellen Bankauskunft über die wirtschaftliche Situation und das Zahlungsverhalten (nicht älter als 3 Monate).
Möglicherweise geforderte Mindeststandards: Berufshaftpflichtversicherung oder Deckungszusage für den Auftragsfall mit einer Deckung von mind. 2 500 000 EUR für Personenschäden und mind. 1 000 000 EUR für sonstige Schäden.
Der Bewerber sollte einen Gesamtumsatz im Jahresmittel > 500 000 EUR vorweisen. Umsatz im Jahresmittel mit vergleichbaren Leistungen > 250 000 EUR.
Details sind dem Bewerbungsformular zu entnehmen.
III.2.3)
Technische Leistungsfähigkeit
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen:
— Angaben zur Berufserfahrung der Geschäftsführung/des Büroinhabers;
— Referenzen des Büros im Bereich vergleichbarer Planungsleistungen (insbesondere Vermessungsleistungen); Referenzobjekte von öffentlichen Auftraggebern werden bevorzugt;
— Angabe des im jährlichen Mittel beschäftigten Personals der letzten 3 Jahre;
— Erklärung über die Art und den Umfang eines beabsichtigten Einsatzes von Nachunternehmern;
— Darstellung und Nachweis der Erfahrung in Vermessungsleistungen für öffentliche Auftraggeber in Deutschland;
— Darstellung und Nachweis von Referenzen/bereits erbrachten vergleichbaren Leistungen;
— Angaben zur technischen Ausstattung Details sind dem Bewerbungsformular zu entnhemen;
— Referenzen müssen aus den letzten 5 Jahren stammen.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:
Nachweis eines Qualitätsmanagementsystems nach DIN EN ISO 9001 oder gleichwertig (Ausschlusskriterium).
Der Bewerber muss mit einem RIB-ARRIBA-kompatiblen ASU-Programm sowie einem mit AutoCAD kompatiblen Programm ausgestattet sein.
Referenzen müssen aus den letzten 8 Jahren stammen und sind durch Referenzschreiben der Auftraggeber zu belegen.
Der AG behält sich vor, die Bewerber hinsichtlich ihrer Maßnahmen zur Gewährleistung der Qualität zu auditieren.
III.2.4)
Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.3)
Besondere Bedingungen für Dienstleistungsaufträge
III.3.1)
Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten: ja
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift: Ingenieure und juristische Personen nach § 19 Abs. 2 und 3 VOF.
III.3.2)
Für die Erbringung der Dienstleistung verantwortliches Personal
Juristische Personen müssen die Namen und die beruflichen Qualifikationen der Personen angeben, die für die Erbringung der Dienstleistung verantwortlich sind: ja
Abschnitt IV: Verfahren

IV.1)
Verfahrensart
IV.1.1)
Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
Einige Bewerber sind bereits ausgewählt worden (ggf. nach einem bestimmten Verhandlungsverfahren) nein
IV.1.2)
Beschränkung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Mindestzahl 3: und Höchstzahl 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern: Erfüllung der genannten Teilnahmebedingungen und Bewertung der wirtschaftlichen und technischen Leistungsfähigkeit.Unter den die Mindestanforderungen erfüllenden Bewerbern/Bewerbergemeinschaften wird ermittelt, welche Bewerber aufgrund der von Ihnen vorgelegten Angaben und Unterlagen grundsätzlich geeignet erscheinen, die zu vergebende Leistung zu erbringen. Unter diesen Bewerbern wird anhand vergleichender Bewertung der vorgelegten Unternehmens- und Referenzangaben ermittelt, welche zu den fünf am besten geeigneten Bewerbern zu zählen sind und zur Teilnahme am Verhandlungsverfahren aufgefordert werden sollen. Der Gesamtumsatz des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft geht zu 5 %, die Angaben zum Umsatz im Bereich Vermessungsleistungen zu 5 %, die Anzahl der fachbezogenen Mitarbeiter zu 30 %, die Erfahrung mit vergleichbaren Leistungen zu 40 % und die technische Ausstattung mit 20 % in die Bewerbung ein. Details sind dem Bewerbungsformular zu entnehmen.
IV.1.3)
Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
Abwicklung des Verfahrens in aufeinander folgenden Phasen zwecks schrittweiser Verringerung der Zahl der zu erörternden Lösungen bzw. zu verhandelnden Angebote nein
IV.2)
Zuschlagskriterien
IV.2.1)
Zuschlagskriterien
IV.2.2)
Angaben zur elektronischen Auktion
Eine elektronische Auktion wird durchgeführt: nein
IV.3)
Verwaltungsangaben
IV.3.1)
Aktenzeichen beim öffentlichen Auftraggeber:
KVOFE3T-15-01-GrS
IV.3.2)
Frühere Bekanntmachung(en) desselben Auftrags
nein
IV.3.3)
Bedingungen für den Erhalt von Ausschreibungs- und ergänzenden Unterlagen bzw. der Beschreibung
Kostenpflichtige Unterlagen: nein
IV.3.4)
Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
30.11.2015 - 12:00
IV.3.5)
Tag der Absendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
15.12.2015
IV.3.6)
Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge verfasst werden können
Deutsch.
IV.3.7)
Bindefrist des Angebots
IV.3.8)
Bedingungen für die Öffnung der Angebote
Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.1)
Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)
Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der Europäischen Union finanziert wird: nein
VI.3)
Zusätzliche Angaben
VI.4)
Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)
Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer des Bundes
Bundeskartellamt Villemombler Str. 76
53123 Bonn
DEUTSCHLAND
VI.4.2)
Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Zur Einlegung von Rechtbehelfen und der Präklusionswirkung ist der nachfolgend zitierte § 107 GWB zu beachten:
§ 107 Einleitung, Antrag
(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein.
(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse am Auftrag hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Abs. 7 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht.
(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit
1. der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrages nach § 101b Abs. 1 Nr. 2.
§ 101a Abs. 1 Satz 2 bleibt unberührt.
VI.4.3)
Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
VI.5)
Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
30.10.2015

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