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Procurement Notice Details

Fire engines [firefighting vehicle for underground use]
Peine, Germany

Purchaser: Deutsche Gesellschaft zum Bau und Betrieb von Endlagern für Abfallstoffe mbH (DBE)

04/06/2016 S107 - - Supplies - Contract notice - Negotiated procedure
I.II.IV.
Germany-Peine: Fire engines

2016/S 107-191151

Contract notice

Supplies

Directive 2004/18/EC
Section I: Contracting authority

I.1)
Name, addresses and contact point(s)
Deutsche Gesellschaft zum Bau und Betrieb von Endlagern für Abfallstoffe mbH (DBE)
Eschenstr. 55
For the attention of: Herrn Zoch
31224 Peine
GERMANY
Telephone: +49 5171431226
E-mail: vergabe@dbe.de
Fax: +49 5171431502
Internet address(es):
General address of the contracting authority: www.dbe.de
Electronic access to information: https://service.bi-online.de/tenderdocuments/D425270539
Further information can be obtained from: The above mentioned contact point(s)
Specifications and additional documents (including documents for competitive dialogue and a dynamic purchasing system) can be obtained from: bi medien GmbH
Faluner Weg 33
24109 Kiel
GERMANY
Internet address: https://service.bi-online.de/tenderdocuments/D425270539
Tenders or requests to participate must be sent to: The above mentioned contact point(s)
Section II: Object of the contract

II.1)
Description
II.1.6)
Common procurement vocabulary (CPV)
34144213, 43000000
Description
Fire engines.
Machinery for mining, quarrying, construction equipment.
Section IV: Procedure

IV.3)
Administrative information
IV.3.3)
Conditions for obtaining specifications and additional documents or descriptive document
Time limit for receipt of requests for documents or for accessing documents: 29.6.2016
IV.3.4)
Time limit for receipt of tenders or requests to participate
30.6.2016 - 14:30
IV.3.6)
Language(s) in which tenders or requests to participate may be drawn up
German.

----------------------------------------------------
Original Text (in German)
----------------------------------------------------

I.II.III.IV.VI.
Deutschland-Peine: Feuerlöschfahrzeuge

2016/S 107-191151

Auftragsbekanntmachung

Lieferauftrag

Richtlinie 2004/18/EG
Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber

I.1)
Name, Adressen und Kontaktstelle(n)
Deutsche Gesellschaft zum Bau und Betrieb von Endlagern für Abfallstoffe mbH (DBE)
Eschenstr. 55
Zu Händen von: Herrn Zoch
31224 Peine
DEUTSCHLAND
Telefon: +49 5171431226
E-Mail: vergabe@dbe.de
Fax: +49 5171431502
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse des öffentlichen Auftraggebers: www.dbe.de
Elektronischer Zugang zu Informationen: https://service.bi-online.de/tenderdocuments/D425270539
Weitere Auskünfte erteilen: die oben genannten Kontaktstellen
Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für den wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches Beschaffungssystem) verschicken: bi medien GmbH
Faluner Weg 33
24109 Kiel
DEUTSCHLAND
Internet-Adresse: https://service.bi-online.de/tenderdocuments/D425270539
Angebote oder Teilnahmeanträge sind zu richten an: die oben genannten Kontaktstellen
I.2)
Art des öffentlichen Auftraggebers
Sonstige: Öffentlicher Auftraggeber gem. § 99 Nr. 2 GWB
I.3)
Haupttätigkeit(en)
Sonstige: dritter gem. §9a Abs. 3 S. 2 Atomgesetz
I.4)
Auftragsvergabe im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber
Der öffentliche Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber: nein
Abschnitt II: Auftragsgegenstand

II.1)
Beschreibung
II.1.1)
Bezeichnung des Auftrags durch den öffentlichen Auftraggeber:
Lieferung eines Brandbekämpfungsfahrzeuges für den Einsatz unter Tage.
II.1.2)
Art des Auftrags und Ort der Ausführung, Lieferung bzw. Dienstleistung
Lieferauftrag
Kauf
Hauptort der Ausführung, Lieferung oder Dienstleistungserbringung: Salzgitter.
NUTS-Code DE912
II.1.3)
Angaben zum öffentlichen Auftrag, zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem (DBS)
Die Bekanntmachung betrifft einen öffentlichen Auftrag
II.1.4)
Angaben zur Rahmenvereinbarung
II.1.5)
Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens
Lieferung von einem Brandbekämpfungsfahrzeug für den untertägigen Einsatz. Das Brandbekämpfungsfahrzeug darf eine Bauhöhe von 2,50 m nicht überschreiten. Bei dem Fahrzeug handelt es sich um ein seriennahes, gelände-gängiges Allrad-Fahrzeug mit Dieselantrieb nach StVZO oder nach DIN EN1889-1 als Sonderfahrzeug für den Einsatz unter Tage. Die Fahrerkabine ist als geschlossene, ergonomisch gestaltete Doppelkabine für insgesamt 5 Personen auszuführen. Die Insassen sollen unter Atemschutzgerät und Schutzkleidung das Fahrzeug führen können.
II.1.6)
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
34144213, 43000000
II.1.7)
Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA): nein
II.1.8)
Lose
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.1.9)
Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2)
Menge oder Umfang des Auftrags
II.2.1)
Gesamtmenge bzw. -umfang:
1 Stück dieselbetriebenes Brandbekämpfungsfahrzeug für den Einsatz unter Tage.
II.2.2)
Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.3)
Angaben zur Vertragsverlängerung
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.3)
Vertragslaufzeit bzw. Beginn und Ende der Auftragsausführung
Laufzeit in Monaten: 6 (ab Auftragsvergabe)
Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben

III.1)
Bedingungen für den Auftrag
III.1.1)
Geforderte Kautionen und Sicherheiten:
Vertragserfüllungsbürgschaft;
Gewährleistungsbürgschaft.
III.1.2)
Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen und/oder Verweis auf die maßgeblichen Vorschriften:
Es werden keine Vorauszahlungen geleistet.
III.1.3)
Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben wird:
Mitglieder der Bietergemeinschaft haften gesamtschuldnerisch. Es ist ein bevollmächtigter Verteter zu nennen.
III.1.4)
Sonstige besondere Bedingungen
Für die Ausführung des Auftrags gelten besondere Bedingungen: ja
Darlegung der besonderen Bedingungen: Für die Baustelle wird der Zutritt nur Personen gestattet, deren Zuverlässigkeit nach der Atomrechtlichen Zuverlässigkeitsüberprüfungsverordnung (§ 12 b Atomgesetz iVm § 2 Ziffer 3 Atomrechtlichen Zuverlässigkeitsüberprüfungsverordnung) geprüft ist.
III.2)
Teilnahmebedingungen
III.2.1)
Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers sowie Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Die Einreichung der Bewerbung hat zwingend unter Verwendung des vorgegebenen Bewerbungsformulares zu erfolgen. Das Bewerbungsformular ist beim Auftraggeber per E-Mail (vergabe@dbe.de) unter Bezugnahme auf die Bekanntmachung anzufordern. Das Formular nennt im Detail die Eigenerklärungen, Angaben und Nachweise, die zur Bewertung des Teilnahmeantrages gefordert werden.
Diese sind:
— Handelsregisterauszug,
— Nachweis/Eigenerklärung über die Zahlung von Steuern und Abgaben,
— Nachweis/Eigenerklärung über die Anmeldung bei der Berufsgenossenschaft,
— Nachweis/Eigenerklärung über die Zahlung von Sozialversicherungsbeiträgen,
— Eigenerklärung betreffend Insolvenz / Liquidation,
— Darstellung der Unternehmensstruktur.
Jedes Mitglied von Bietergemeinschaften hat ein eigenes Bewerbungsformular auszufüllen. Sämtliche Nachweise / Bescheinigungen, in denen keine Gültigkeitsdauer angegeben ist, dürfen zum Ablauf der Teilnahmeantragsfrist nicht älter als 6 Monate sein.
Ausländische Bewerber haben gleichwertige Bescheinigungen der für sie zuständigen Behörden / Institutionen ihres Heimatlandes mit beglaubigter Übersetzung in deutscher Sprache vorzulegen. Soweit sich der Bewerber auf Fähigkeiten von Nachunternehmern beruft, haben diese Nachunternehmer ebenfalls das Bewerbungsformular auszufüllen und vorzulegen, sowie eine Verpflichtungserklärung für den Auftragsfall abzugeben.
III.2.2)
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: — Betriebshaftpflichtversicherung, Versicherungsbescheinigung, bzw. Deckungsbestätigung für den Auftragsfall
— Angaben über den Umsatz der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre, der mit der Produktion und Lieferung von Brandbekämpfungsfahrzeugen (insbesondere für den untertägigen Bereich) erzielt wurde.
Details sind dem Bewerbungsformular zu entnehmen.
— Vorlage einer allgemeinen Bankauskunft über die wirtschaftliche Situation und das Zahlungsverhalten des Bewerbers – nicht älter als 3 Monate.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards: Versicherungsschutz für Personenschäden über mind. 1 000 000 EUR,
Sachschäden mind. 1 000 000 EUR.
III.2.3)
Technische Leistungsfähigkeit
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen:
— Überblick über das Leistungsangebot des Bieters; Nennung von Referenzen vergleichbarer Leistungsgegenstände (Sonderfahrzeuge / Spezialfahrzeuge im Bereich Brandschutz / Brandbekämpfung sowie Fahrzeuge für den Einsatz im Untertagebergbau oder Tunnelbauwerken) aus den letzten 3 Jahren.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:
Der Bewerber muss Qualitätsmanagementprozesse für die Lieferung von Sonderfahrzeugen/Spezialfahrzeugen im Bereich Brandschutz/Brandbekämpfung anwenden.
Der Auftraggeber behält sich vor, die Qualitätsmanagementprozesse des Bewerbers im Rahmen der Auswertung des Teilnahmeantrages zu auditieren.
III.2.4)
Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.3)
Besondere Bedingungen für Dienstleistungsaufträge
III.3.1)
Angaben zu einem besonderen Berufsstand
III.3.2)
Für die Erbringung der Dienstleistung verantwortliches Personal
Abschnitt IV: Verfahren

IV.1)
Verfahrensart
IV.1.1)
Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
Einige Bewerber sind bereits ausgewählt worden (ggf. nach einem bestimmten Verhandlungsverfahren) nein
IV.1.2)
Beschränkung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Mindestzahl 3: und Höchstzahl 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern: Erfüllung der genannten Teilnahmebedingungen und Bewertung der wirtschaftlichen, finanziellen und technischen Leistungsfähigkeit. Unter den die Mindestanforderungen erfüllenden Bewerbern wird ermittelt, welche Bewerber aufgrund der vorgelegten Angaben und Unterlagen grundsätzlich geeignet erscheinen, die zu vergebende Leistung zu erbringen. Unter diesen Bewerbern wird anhand vergleichender Bewertung der vorgelegten Unternehmens- und Referenzangaben ermittelt, welche zu den am besten geeigneten Bewerbern zu zählen sind und zur Angebotsabgabe aufgefordert werden. In die Bewertung der Teilnahmeanträge der die Mindestanforderungen erfüllenden Bewerber gehen der Umsatz des Bewerbers und die dargestellten Referenzprojekte ein: – Angaben über den Umsatz (netto) des Bewerbers, den dieser in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren mit der Produktion und Lieferung von Brandbekämpfungsfahrzeugen erzielt hat. Wertung: Der Bewerber sollte in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren mit der Produktion und Lieferung von Brandbekämpfungsfahrzeugen einen durchschnittlichen Jahresumsatz von mindestens 500 000 EUR (exkl. Ersatzteile und Reparaturen) erzielt haben. Der im Durchschnitt erzielte Jahresumsatz geht zu 20 % in die Bewertung des Teilnahmeantrages ein und wird nach folgendem Punktesystem bewertet: Umsatz < 500 000 EUR 0 Punkte, Umsatz ≤ 1 000 000 EUR = 4 Punkte, Umsatz ≤ 2 000 000 EUR = 8 Punkte, Umsatz > 2 000 000 EUR = 12 Punkte. – Der Bewerber / die Bewerbergemeinschaft hat Angaben und Nachweise über seine vergleichbaren Projekte/Objekte der letzten 3 Jahre zu erbringen. Projektbeschreibungen / Erläuterungen in Wort und Bild sind als Anlage auf jeweils maximal vier DIN A4 Seiten vorzulegen; es sind Ausführungszeit mit Lieferdatum, Auftraggeber mit Ansprechpartner und die Auftragssumme anzugeben und – soweit vorhanden – Referenzschreiben beizufügen. Die Referenzprojekte werden nach folgenden Merkmalen beurteilt: – Herstellung von Sonderfahrzeugen / Spezialfahrzeugen im Bereich Brandschutz / Brandbekämpfung. – Einsatz im Untertagebergbau oder Tunnelbauwerken. Wertung: Die genannten Referenzprojekte /-objekte werden anhand eines Punktesystems bewertet und gehen zu 80 % in die Bewertung des Teilnahmeantrages ein. Pro erfülltes Merkmal erhält die Referenz 1 Punkt. Jede Referenz kann maximal 2 Punkte erhalten. Bei Nennung von mehr als 6 Referenzen gehen nur die punkthöchsten 6 Referenzobjekte in die Bewertung ein. – Die fachliche Eignung des Bewerbers wird bewertet anhand seiner Erfahrungen im Bau von Fahrzeugen zur Brandbekämpfung sowie dem Bau von Fahrzeugen für den untertägigen Einsatz.
IV.1.3)
Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
Abwicklung des Verfahrens in aufeinander folgenden Phasen zwecks schrittweiser Verringerung der Zahl der zu erörternden Lösungen bzw. zu verhandelnden Angebote nein
IV.2)
Zuschlagskriterien
IV.2.1)
Zuschlagskriterien
das wirtschaftlich günstigste Angebot in Bezug auf die Kriterien, die in den Ausschreibungsunterlagen, der Aufforderung zur Angebotsabgabe oder zur Verhandlung bzw. in der Beschreibung zum wettbewerblichen Dialog aufgeführt sind
IV.2.2)
Angaben zur elektronischen Auktion
Eine elektronische Auktion wird durchgeführt: nein
IV.3)
Verwaltungsangaben
IV.3.1)
Aktenzeichen beim öffentlichen Auftraggeber:
KVgVE3T-16-01-Zo
IV.3.2)
Frühere Bekanntmachung(en) desselben Auftrags
Bekanntmachung eines Beschafferprofils
Bekanntmachungsnummer im ABl: 2014/S 177-312497 vom 16.9.2014
IV.3.3)
Bedingungen für den Erhalt von Ausschreibungs- und ergänzenden Unterlagen bzw. der Beschreibung
Schlusstermin für die Anforderung von Unterlagen oder die Einsichtnahme: 29.6.2016
Kostenpflichtige Unterlagen: nein
IV.3.4)
Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
30.6.2016 - 14:30
IV.3.5)
Tag der Absendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
1.8.2016
IV.3.6)
Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge verfasst werden können
Deutsch.
IV.3.7)
Bindefrist des Angebots
IV.3.8)
Bedingungen für die Öffnung der Angebote
Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.1)
Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)
Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der Europäischen Union finanziert wird: nein
VI.3)
Zusätzliche Angaben
VI.4)
Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)
Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer des Bundes
Villemombler Str. 76
53123 Bonn
DEUTSCHLAND
VI.4.2)
Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Zur Einlegung von Rechtbehelfen und der Präklusionswirkung ist der nachfolgend zitierte § 160 GWB zu beachten:
§ 160 Einleitung, Antrag:
(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein.
(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht.
(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit:
1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.
VI.4.3)
Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
VI.5)
Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
31.5.2016


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